Geschichte: Autonomes Zentrum - AZ

Aus Das Dschungelbuch
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Vor dessen Räumung Ende Januar 1999 war das Autonome Zentrum Heidelberg (AZ) über nahezu acht Jahre hinweg ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Treffpunkt für eine Vielzahl kulturell arbeitender und politisch aktiver Gruppen und Einzelpersonen.

Mit mehr als 25 Events im Monat und niedrigen Eintritts- und Getränkepreisen gehörte das AZ zu den aktivsten und billigsten Veranstaltungsorten der Region. Den offen vertretenen politischen Anspruch des AZ wussten viele Menschen zu schätzen, die in anderen Einrichtungen sexistischen oder rassistischen Übergriffen und Pöbeleien ausgesetzt sind.

Aber der Stadtverwaltung passte das AZ nicht in ihr Konzept der "sauberen" Touristenstadt Heidelberg, in der die verschiedenen "Submilieus" nichts zu suchen haben. Der Abriss des Gebäudes am 01.02.1999 beendete den erfolgreichen Betrieb des unabhängigen Zentrums ersatzlos, obwohl Oberbürgermeisterin Beate Weber mehrfach gleichwertigen Räume versprochen hatte.

Trotz der Weigerung der Stadtverwaltung, mit AZ-VertreterInnen Verhandlungen über geeignete Gebäude zu führen, lassen wir uns nicht entmutigen. Der Kampf für ein neues AZ geht mit zahlreichen Aktionen und Demonstrationen weiter, die immer wieder zeigen, dass noch immer viele Menschen bereit sind, für selbst verwaltete Räume auf die Straße zu gehen.

Alle, die Interesse an aktuellen Infos und Terminen haben oder einfach nur gemütlich abhängen wollen, empfehlen wir, bis es ein neues AZ gibt, das Café Gegendruck in der Fischergasse 2.

Autonomes Zentrum (im Exil) Postfach 104520 69035 Heidelberg 06221-181200 az-hd@gmx.net http://www.autonomes-zentrum.org
Autonomes Zentrum (im Exil)
Postfach 104520
69035 Heidelberg
Telefon: 06221-181200
Email: az-hd@gmx.net
WWW: http://www.autonomes-zentrum.org